Kindern ihr Kindsein lassen.

BÜRGERINITIATIVE SEXUALPÄDAGOGIK

Kindern ihr Kindsein lassen.

Im Rahmen des Bildungsauftrags werden Kinder und Jugendliche Jahr für Jahr an unseren Schulen mit Inhalten und Unterrichtsmaterialien aufgeklärt, die nicht altersgerecht sind und nicht ihrer Entwicklung entsprechen. Wir möchten, dass besonders Kinder im Kindergarten und in der Volksschule ihre Kindheit kindgerecht erleben und fordern daher, dass Sexualpädagogik in diesem Alterssegment behutsam und entwicklungssensibel vorgeht und die Eltern als Haupterzieher einbindet.

SEXUALPÄDAGOGIK IN ÖSTERREICH

Wussten Sie, dass Sexualpädagogik in Österreich...?

 ► …  entsprechend dem Rahmenkonzept der WHO Regionalstelle Europa sogar bei den Babys beginnen soll?

► …  unter anderem Lust, Sexpraktiken, Masturbation und die vielfältigen Geschlechtsidentitäten vermittelt? Stoff-Vaginas, Dildos und einschlägige Bild- und Video-Materialien sind dabei “anschauliche” Unterrichtsmittel, die verstören können.

  … Kinder und Jugendliche dazu animiert, voreinander in der Gruppe über ihre intimsten Sexvorlieben zu sprechen?

  … keine klare Grenzziehung in Bezug auf Gewalt- und Missbrauchsprävention hat? Was noch erlaubt, und was bereits als Missbrauch einzuordnen ist, ist nicht eindeutig geregelt und für die Kinder und Jugendlichen nicht eindeutig einsichtig.

  … Eltern in diesem sensiblen Bereich viel zu wenig einbindet oder erst gar nicht darüber informiert?

  … unsere Kinder und Jugendliche früh sexualisiert und mit der Sexualität der Erwachsenen konfrontiert?

→ Grundsatzerlass “Sexualpädagogik” (2015)
→ Bildungsplan der Stadt Wien (2018) 

Ich wünsche mir, dass Kinder so lange wie möglich ihr Kindsein erleben und genießen dürfen und in ihrer Entwicklung durch eine kindgerechte und ganzheitliche Sexualpädagogik unterstützt werden.

Initiatorin Mag. Suha Dejmek

UNSERE FORDERUNGEN

Denn es geht um unsere Zukunft.
Die Familie ist der erste und zentrale Ort, in dem ein Kind oder ein Jugendlicher über das Thema Sexualität etwas erfährt. Lehrer/innen und Pädagog/innen können hier ergänzende Stützen sein. Die schulische Sexualpädagogik muss die anerkannten Menschenrechte der Eltern berücksichtigen und gewährleisten, dass Eltern „die Art der ihren Kindern zuteilwerdenden Bildung" bestimmen können (Art. 26,3 AEMR). Der sexualpädagogische Unterricht erfordert daher ein Zusammenwirken mit den Eltern entsprechend "ihrer eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen" (Art. 2,1 EMRK).

Sekundarstufe
Sexualpädagogik ist Teil der Persönlichkeitsbildung hin zu reifen, verantwortungsvollen und selbstbewussten Menschen. Die Umsetzung der Sexualpädagogik an den Schulen darf daher nicht den Schwerpunkt auf sexuelle Praktiken haben, sondern muss in ihrer Ganzheit durchgeführt und vermittelt werden. Dies fordert die Einbeziehung aller biologischen, psychologischen, gesellschaftlichen, emotionalen, seelischen und kognitiven Aspekte im Unterricht. Liebe, Vertrauen, Charakterbildung und Beziehungsfähigkeit sind dabei zentrale Bestandteile. Leider spricht die derzeitige Praxis an den Schulen eine andere Sprache.

Kinder
Unsere Kleinsten dürfen nicht auf Sexualität reduziert werden. Intime Berührungen oder „Doktorspielchen“ – wie sie in diesem Alter aus Neugierde in unterschiedlicher Ausprägung vorkommen – sollen daher im Kindergarten nicht bewusst oder proaktiv Gegenstand der Sexualpädagogik sein. Die kindliche Neugierde ist ein wichtiger Entwicklungsprozess, soll aber nicht in einer frühzeitigen Sexualisierung unserer Kleinsten münden oder sie in die Sexualität der Erwachsenen einführen. Daher fordern wir, dass unsere Kleinsten nicht mit einschlägigen sexuellen Bildern oder Unterrichtsmaterialien (z.B. Stoff-Vaginas, Plastik-Dildos) konfrontiert und „aufgeklärt“ werden.

Die eigenen Lehrer/innen sind naheliegende Vermittler der Sexualpädagogik. Sie sollen durch entsprechende Aus- und Fortbildungen alle notwendigen Kompetenzen für die Abhaltung der Sexualpädagogik an den Schulen erhalten. Sie sind aufgrund ihres Engagements und ihrer Beziehung zu den Schüler/innen besonders geeignet, bei Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Sexualität zu fördern und die Multidimensionalität dieses Themas auf die Gruppe und die jeweilige Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen abzustimmen.

Im Rahmen des Unterrichts sollen die Kinder nur über die biologischen Erkenntnisse und Funktionen des eigenen Körpers und der Fortpflanzung sensibel informiert werden. Das entspricht ihrem natürlichen, altersgerechten Wissensdurst. Darüber hinaus gehende Inhalte – z.B. visuelle Darstellung und Erklärung von Sexpraktiken und Selbstbefriedigungsmethoden – dürfen nicht Gegenstand der Sexualpädagogik in diesem Alter sein. Dies kann zu Verwirrung, Desorientierung und Verstörung führen. Darüber gibt es bereits Erfahrungsberichte.

Der geltende sexualpädagogische Bildungsauftrag steht entsprechend der WHO Regionalstelle Europa für eine Sexualerziehung, die die Sexualität der Vielfalt einseitig und methodisch fragwürdig behandelt. Eine Grenzziehung zum Missbrauch findet zu wenig statt. Wir fordern daher, dass die aktuellen Erlässe überarbeitet werden, Unklarheiten beseitigt und notwendige Bestandteile ergänzt werden, um die Ganzheitlichkeit dieses sensiblen Bereichs sicherzustellen. Sexualpädagogik soll positiv dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche sich zu beziehungsfähigen, seelisch, psychisch und körperlich gesunden Erwachsenen entwickeln können. Unser Schulorganisationsgesetz (SchOG) bringt das immer noch klar zum Ausdruck und dafür sind wir Erwachsene verantwortlich.

Sexualität ist eine positive Dimension des menschlichen Lebens und soll nicht einseitig betrachtet werden.

UNSERE UNTERSTÜTZER

Wir sind nicht alleine.

Dipl. Päd. Christian Klar, Schuldirektor und Bildungsexperte

A.Univ.-Prof. Dr. Daniela Karall, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde

Mag. Jan Ledóchowski, Sprecher für Christdemokratie im Wiener Rathausklub der Neuen Volkspartei

Dr. Ulrike Christine Habeler MBA, MSc, Kinderärztin & Gründerin von „JAZ – Jung & Alt: Zusammenhalt

Mag. Dr. Peter Stippl, Psychotherapeut

BLOG & AKTUELLES

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“Wenn Sexualität so ekelig ist, dann möchte ich niemals Kinder bekommen” Themen wie Sexualpädagogik und Aufklärung sind ohne Frage von Bedeutung.

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